Seinesgleichen geschieht  

Ein neues Jahr kocht sich zusammen. Samt heimischem Symbolsalat

Der Kommentar des Chefredakteurs

Falter & Meinung | Armin Thurnher | aus FALTER 51/11 vom 21.12.2011

Was einem am Vorabend eines neuen Jahres durch den Kopf geht? Mir das Silvestermenü, hauptsächlich. Die Mise en place, also die Vorbereitung der zu verarbeitenden Lebensmittel ist wichtig. Zettel mit den Rezepten hänge ich in der Küche auf. Die Einkäufe sind gemacht (die Einkaufsliste - ein logistisches Meisterwerk, ausgerichtet an der Lage der Regale im Supermarkt).

Bald ist es Mittag, an diesem Tag Zeit für ein erstes Gläschen, ehe man sich ans Vorbereitungswerk macht. Die Freiwilligen kommen erst am Nachmittag.

Also doch: Nachdenken über das Jahr, das alte, das neue. Zwiebelschneiden und Politik, das geht gut zusammen. Bei beidem kommen einem die Tränen, aber mit der richtigen Technik hält man sie in Grenzen.

Der nationale Konsens ist flott nach rechts gerückt. Die öffentliche Reibung daran ist ritualisiert wie das Häuten, Vierteln und Entkernen von Paradeisern. Die FPÖ braucht nicht einmal mehr fremdenfeindliche Propaganda zu machen, bei der Jugend hat sie ihre Botschaften


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