Kommentar 

Ein glitzerndes Weihnachtsfest. Aber danach wird es dunkel

Wirtschaft

Richard Wimmer | Falter & Meinung | aus FALTER 51/11 vom 21.12.2011

Wie wird 2012? Kaum ist Weihnachten vorbei, zappen Ökonomen auf CNBC, den populärsten US-Wirtschaftskanal. Wie viel hat das Christkind gebracht? Die Ergebnisse des Einzelhandels in den USA lassen erahnen, wie sich die Weihnachtsumsätze und damit die Aktienkurse entwickeln.

Hohe Kurse ermutigen die Konsumenten zu noch höheren Ausgaben. Das ist wie Öl auf das matt flackernde Wirtschaftsfeuer. Geht es den USA gut, dann profitiert die Weltwirtschaft insgesamt.

In Österreich schauen die Experten unter anderem auf die Asfinag. Wachsen die Einnahmen aus der Lkw-Maut, besteht Grund zur Hoffnung, dass es insgesamt bergauf geht. Wenn die Industrie brummt, dann auch der Verkehr. Auf Basis solcher Annahmekrücken prognostizieren die Experten den Verlauf der Wirtschaftsentwicklung für das nächste Jahr. In normalen Zeiten lag man damit kaum daneben.

In solchen leben wir jedoch nicht. In Österreich ist die Wirtschaftskrise bei den einzelnen Leuten noch kaum spürbar. Warum auch? Die Gehaltsabschlüsse

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