Nachgetragen 

Politik | aus FALTER 51/11 vom 21.12.2011

 Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Untergrundgeschäfte: Ein Multi drängt Wien neue U-Bahn-Züge auf

Wolfgang Zwander

Obwohl die Wiener Linien laut eigenen Angaben "heute noch genug Kapazität“ an Waggons für die U-Bahn-Linie U6 haben, gab das Unternehmen vergangene Woche bekannt, dass es fünf neue Züge kaufen wird. Den Bauauftrag im Wert von 60 Millionen Euro erhielt das Konsortium Bombardier/Vossloh Kiepe, die Lieferung soll im Herbst 2013 starten.

Nach Abschluss der Verhandlungen einigten sich die Vertragspartner auf folgendes Wording: "Mit den neuen Zügen wird die U6 attraktiver und bequemer. Das zusätzliche Platzangebot macht die U6 fit für die Zukunft“, sagte Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer. Statt 3-Minuten-Intervallen könnten dann 2,5-Minuten-Intervalle gefahren werden.

In der Euphorie blieb allerdings unerwähnt, wie das Geschäft eingefädelt wurde. Germar Wacker, Präsident der Stadtbahnsparte des kanadischen Multis Bombardier,

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