Die Ausstellungen des Klimt-Jahres: verstreutes Mosaik aus Goldsteinchen

Feuilleton | aus FALTER 51/11 vom 21.12.2011

 Wer sich vom Klimt-Jahr die ultimative Blockbusterschau erwartet, der wird enttäuscht. Ohne Masterplan klammert sich jedes Wiener Museum an die eigenen Sammlungsexponate, was 2012 zu einer Vielzahl an Klimt-Ausstellungen führt.

Mit dem Goldquadrat "Der Kuss“ besitzt das Belvedere das Nonplusultra der Klimt-Manie. Das Jubiläum hat im Unteren Belvedere bereits mit einem Überblick über die Kooperationen Klimts mit dem Architekten Josef Hoffmann begonnen, die im Gesamtkunstwerk Palais Stoclet in Brüssel gipfelten. Das Belvedere verbreitert den Trampelpfad durch sein Haupthaus ab 15. Juni noch mit der Ausstellung "150 Jahre Gustav Klimt“, bei der es mit einer Sensation überraschen will.

Zum Bestand des Mak zählen Klimts Entwürfe für den Stoclet-Fries. Ab 20. März wird dort eine Schau zeigen, wie er bei der luxuriösen Ausgestaltung des Speisezimmers im belgischen Prunkbau vorging. Die bereitet ab 14. März ihre Klimt-Zeichnungen auf, bekommt aber einen Monat später Konkurrenz


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