Risse im Asphalt, Krater in der Stadt

Feuilleton | Andreas Spechtl | aus FALTER 51/11 vom 21.12.2011

"Hier ist Berlin“: Ein österreichischer Wahlberliner schreibt über das Berlin-Buch eines Österreichers

Ich habe Klaus Stimeder in einem der wenigen Wirtshäuser Berlins kennengelernt, die es so auch in Wien geben könnte, dem Weltrestaurant in Kreuzberg, berühmt durch Herrn Lehmanns liebsten Schweinsbraten. Wir haben uns lange unterhalten, über Wien und Berlin, das Umziehen, die Pros und die Contras.

Ich habe darüber einen polemischen Text für Datum geschrieben, das Magazin, dessen Herausgeber Stimeder damals war. Wir haben uns noch ein-, zweimal getroffen, dann haben wir uns aus den Augen verloren. Klaus war irgendwann weg und ich sowieso immer unterwegs.

Stimeder sei in New York gelandet, hieß es. Dass er sich jetzt Joseph Stim nenne und Datum aufgegeben habe, da er lieber schreiben wolle, anstatt das Schreiben zu organisieren. Aus New York hat er jetzt noch einmal über den Atlantik geblickt und einen sehr treffenden Buchessay über sein Berlin verfasst, das zu dieser Zeit auch


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