Endlich wieder Wolf

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 51/11 vom 21.12.2011

Jürgen Wolf macht wieder das, was er am besten kann: Gasthaus

Jürgen Wolf wollte ja eigentlich nicht, dass man schon über sein neues Lokal schreibt. Aber man kann halt nicht alles haben, was man will. Und Jürgen Wolf fragte ja schließlich auch nicht, als er vor viereinhalb Jahren sein himmelschreiend wunderbares Neo-Beisl in der Burggasse zumachte und fortan im Café des Radiokulturhauses Würstel warmmachte.

Jetzt ist er jedenfalls wieder da, ganz wirklich, und man könnte vielleicht ein bisschen jahresendlich enthusiasmiert meinen: besser denn je. Weil er das Projekt "Gasthaus Wolf“ mit dem Wolfgang Wöhrnschimmel gemeinsam macht, seit seiner Expedit-Zeit einer der besten Kellner der jungen Generation in dieser Stadt (ein trauriges Kapitel übrigens). Und weil er es in einem Lokal macht, das als "Anna’s Stüberl“ vormals bedeutungslos war und somit ein weißer Fleck Wiens neu bespielt wird. Und weil - und jetzt wird’s rührselig - er Stammtisch, Resopaltische und Sessel vom


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige