Neu im Kino

Mama ist an allem schuld: "La prima cosa bella“

Lexikon | Michael Omasta | aus FALTER 51/11 vom 21.12.2011

Es ist die Geschichte einer Familie Michelucci aus Livorno, die Paolo Virzì in seinem Film "La prima cosa bella“ erzählt. Rückblenden rollen die Tragikomödie auf. 1971 wird Anna zur Miss Summer Mama gekürt, 37 Jahre später ist sie an Krebs erkrankt. Bruno, ein verhinderter Künstler, der sein Dasein als Lehrer fristet, und seine kleine Schwester Valeria haben beide noch an Verletzungen zu tragen, die sie in der Kindheit erlitten haben. Dabei hat die schöne Anna sich immer bemüht, ihnen eine gute Mutter zu sein, nachdem ihr Mann seine Eifersucht nicht mehr im Zaum halten konnte und sie fortan, ganz auf sich allein gestellt, auf die Gunst wechselnder Männerbekanntschaften angewiesen waren. Beglückendes, von Nostalgie gesättigtes Kino - eine Hommage an Dino Risi und die große Zeit der italienischen Filmkomödie!

Ab Fr in den Kinos (OmU im Filmcasino)


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