"Die Erste Wiener Schule“

Lexikon | aus FALTER 02/12 vom 11.01.2012

20 Jahre Resonanzen: Geiger Hiro Kurosaki erläutert sein ganz spezielles Pogramm

Das Jubiläumsmotto des diesjährigen Festivals für Alte Musik lautet "Aus Wien“. Im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert war die kaiserliche Hofmusik der Habsburger tatsächlich ein wichtiger Aufführungs- und Entstehungsort der Barockmusik. Auch in den Palästen, Kirchen und Klöstern tummelten sich bedeutende Musiker und Komponisten, vor allem aus Italien. Die Resonanzen eröffnen mit Antonio Vivaldis "L’oracolo in Messenia“, der letzten Oper des "Prete rosso“, der 1741 aus Venedig floh und hier starb.

Nach Fabio Biondis Ensemble Europa Galante reichen einander weitere Luxusformationen der Alten Musik die Klinke: das Concerto Italiano, die Cappella della Pietà de’ Turchini, Roberta Invernizzi & Freunde und am Ende natürlich Jordi Savalls Le Concert des Nations. Der Festivaldramaturg Peter Reichelt sorgte auch für ein Rahmenprogramm, etwa mit josephinischen Bänkelliedern aus der Schikaneder-Zeit,


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