Die Wissenschaftlerin des Jahres über ihre Profession und die Probleme der Jungen

Politik | aus FALTER 02/12 vom 11.01.2012

Nein, mit Harrison Ford, der um die Welt fliegt, verborgene Schätze ausgräbt und nebenbei die Welt rettet, habe ihr Fach nichts gemein. Das stellte Sabine Ladstätter gleich in ihren Dankesworten klar. Abseits solcher Hollywood-Trivialisierungen ist es der Archäologin allerdings ein großes Anliegen, ihre wissenschaftliche Arbeit der Öffentlichkeit möglichst anschaulich zu vermitteln. Nicht zuletzt dafür wurde sie auch vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten zur "Wissenschaftlerin des Jahres 2011“ gewählt.

Die 43-Jährige ist die Direktorin des Österreichischen Archäologischen Instituts und leitet seit April 2010 die österreichische Grabung in Ephesos in der Türkei.

Unter ihrer Führung ist die Forschungsstätte wesentlich internationaler geworden, im Vorjahr arbeiteten dort 216 Fachkräfte aus 16 Ländern und 22 wissenschaftlichen Disziplinen. "Oft werde ich gefragt: Wann seids denn fertig mit der Ausgrabung?“, erzählt die Archäologin. Das ist ein großes Missverständnis


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige