Die unerforschte Macht der politischen Bilder

Politik | Rezension: Fritz Trümpi | aus FALTER 02/12 vom 11.01.2012

Seit jeher wollen Herrscher ihre Macht mithilfe bildender Kunst festigen. Wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema sind rar

Es ist paradox: Die überragende politische Wirkung von Bildern lässt sich tagtäglich beobachten, die Erforschung politischer Bildsprache fristet aber ein Schattendasein. Das "Handbuch der politischen Ikonographie“ will diesem Missstand entgegenwirken und präsentiert eine Fülle von historisch fundierten und obendrein äußerst angenehm zu lesenden Analysen von politischen Illustrationen und Bildgeschichten.

"Die Faszination politischer Bildstrategien zu untersuchen, dieser Faszination dennoch nicht zu erliegen, sondern sie - ganz im Gegenteil - zum nüchternen Gegenstand kunsthistorischer Forschungen zu machen, ist das erklärte Ziel des Handbuchs der politischen Ikonographie,“ schreiben die Herausgeber Uwe Fleckner, Martin Warnke und Hendrik Ziegler über ihr doppelbändiges Nachschlagewerk.

Am Handbuch mitgewirkt haben eine Vielzahl von Kunsthistorikern, deren


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