Genosse Watschenmann

Medien | Porträt: Florian Klenk Benedikt Narodoslawsky | aus FALTER 02/12 vom 11.01.2012

Über die Partei zum ORF: Was stets Sitte war, wird endlich bekämpft. Der Fall Nikolaus Pelinka

Zehn Journalisten sitzen in der ORF-Kantine auf dem Küniglberg beisammen, vor sich Schweinskarree mit Reis, im Bauch eine Extraportion Wut. Sie haben hämische SMS von Freunden bekommen, und wenn sie rausgehen zum Recherchieren, dann kriegen sie einiges zu hören.

"Bei euch geht’s zu“, sagen die Leute, oder: "Seid’s ihr politisch wirklich so unter der Fuchtel?“ Einer von ihnen, es ist der "ZiB“-Redakteurssprecher Dieter Bornemann, zeigt ein Bild auf seinem Handy, es ist der Schriftzug der SPÖ und das Ö, das sieht so aus wie das ORF-Logo. "So etwas macht uns fertig“, sagt er.

Der Grund für ihren Ärger hängt in der Luft. Und zwar genau hier, über der Kantinenkassa, auf einem Bildschirm, über den die ORF-Interna flimmern. Da steht die Falschmeldung: "Die Generaldirektion sucht Redakteur/in (Leitung des Büros).“ Mindestgehalt 5.270,65 Euro brutto, 15-mal. "Bewerbungen bitte bis


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