Von der Steinzeit in das Ice Age

Feuilleton | Reportage: Matthias Dusini | aus FALTER 02/12 vom 11.01.2012

Wenn die Eistänzer zu Holiday on Ice in die Wiener Stadthalle kommen, steht eine perfekte Tanzfläche bereit. Woher kommt das Eis?

Für uns ist Eis Eis“, sagt Josef Sauer, einer der beiden Hallenmeister beim Rundgang durch die Stadthalle. Gravitätisch spannt sich die gigantische Decke über die leere Stadthalle, die der Architekt Roland Rainer 1958 als Mehrzweckhalle plante. Neben Motocrossrennen, Popkonzerten und einem Tennisturnier macht nun wieder der Eiswanderzirkus "Holiday on Ice“ Station.

48 Stunden lang ließen Sauer und sein Kollege Alexander Schön Wasser in eine von Leisten begrenzte Fläche laufen. Schicht für Schicht fror das Eis auf der Kühlfläche, die in die Planung der Stadthalle miteinbezogen wurde. Bereits im Eröffnungsjahr tanzten die Stars der Wiener Eisrevue. Pirouettendrehende Sportler wie Ingrid Wendl oder das Eispaar Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler waren die Stars einer steinzeitlichen Populärkultur, in der die Operette dem Rock ’n’ Roll den


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