"Mindestens so schön wie Sex“

Feuilleton | Porträt: Gerhard Stöger | aus FALTER 02/12 vom 11.01.2012

Hallo Krise! Die Wiener Band Luise Pop übersetzt gewichtige Themen in wunderbar leichtfüßige Lieder

Vera Kropf hat markante, schwarz funkelnde Augen. Mit diesen Augen fixiert die 33-jährige Frontfrau der Wiener Band Luise Pop ihr Gegenüber und antwortet lächelnd auf die Frage, wer denn wohl jene "feminist terrorists“ seien, die Luise Pop in ihrem bisher bekanntesten Song hochleben lassen.

"Die feminist terrorists agieren undercover“, sagt sie. "Sie sehen brav aus und geben sich sehr damenhaft, doch nachts, wenn alles schläft, schleichen sie sich zu geheimen Treffen. Sie bereiten etwas vor. Es wird noch Überraschungen geben.“

Ob auch die drei Frauen von Luise Pop diesem Geheimbund angehören? Das könne sie leider nicht verraten, antwortet Kropf, und ihr Lächeln wird noch ein bisschen breiter. Luise aber gehöre dazu. "Sie ist eine Superheldin, die ihre Identität geheim hält, ein weiblicher Clark Kent, die irgendwo unauffällig in einem Büro sitzt und ab und zu auszieht, um


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