Stadtrand Urbanismuskolumne

Kunst am MQ-Bau: diesmal die Kunsthalle

Stadtleben | aus FALTER 02/12 vom 11.01.2012

In der Vorweihnachtszeit haben wir hier die künstlerischen Eingriffe am Mumok-Gebäude lobend erwähnt (Sie erinnern sich: Tannenzweiglein und Christbaumschmuck). Da wollten sich andere Institutionen im Museumsquartier nicht lumpen lassen, weshalb das in loser Reihenfolge gewürdigt werden soll.

So hat man aus der Kunsthalle eine Art verspäteten Adventskalender, äh, gezaubert. Das erste Türchen im ersten Stock öffnet sich von Zeit zu Zeit. Also immer dann, wenn das Küchenpersonal aus der Kunsthallen-Halle Nachschub benötigt, Lebensmittel, Töpfe, was immer. Dann fliegt die direkt an der Fußgängerstrecke zwischen City und Neubau gelegene Kunsthallen-Stahltüre auf und gibt den Blick frei auf eine mit Klebeband ganz bestimmt von einem international sehr anerkannten Künstler (Banksy?) in Kooperation mit einem berühmten Museum (Tape Modern?) angebrachte Arbeit.

Fünf Worte sind da zu lesen in etwas unbeholfener Schrift. Fünf Worte, die uns ratlos zurücklassen: "Duttln is all we need“. Muss es nicht "Datteln“ heißen?


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