Was fährt denn da?  Mobilitätskolumne

Der eindimensionale Kraftlackl

Stadtleben | Testfahrt: Stefan Hayden | aus FALTER 02/12 vom 11.01.2012

Der Autoverkäufer am vorweihnachtlichen Wiedner Gürtel lächelt kurz. Er spricht ein Spaßversprechen aus, drückt den Schlüssel in die Hand und verschwindet.

Dabei braucht man während der Fahrt mit dem Mazda3 MPS den Autoschlüssel gar nicht, der Wagen lässt sich nämlich per Knopfdruck hochfahren und ausschalten wie ein Computer. Macht man das, erscheint auf dem kleinen Bildschirm am Armaturenbrett die Mazda-Philosophie: "Zoom-Zoom“.

Der MPS ist die Sportausführung des Mazda3, was auch sofort zu erkennen ist - unter anderem am massiven Dachspoiler. Das Äußere der Schräghecklimousine in der aluminiumfarbenen Variante (die aerodynamischen Linien und der Lufteinlass auf der Motorhaube, der Sportkühlergrill) wirkt ein bisschen, als hätten sich die Designer vom Dienstauto Val Kilmers anno 1995 inspirieren lassen; dem Batmobil aus dem Film "Batman Forever“. Auch der hintere Teil des Kompaktklassewagens ist markant, das aufgeblasene Heck ist leicht zugespitzt.

260 PS sollen für


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