Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Kaiserstraße Süd: bislang noch kein Boboalarm

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 02/12 vom 11.01.2012

Die Kaiserstraße war bisher der letzte wirklich unattraktive Bereich des 7. Bezirks, strukturschwach und nicht auch nur ansatzweise von der bösen Gentrifizierung bedroht. Das dürfte aber auch nicht mehr lange so bleiben, das monotone Grau wird zunehmend durch renovierte Fassaden durchbrochen, und auch das eine oder andere Designerfriseurgeschäft wurde schon gesichtet.

Honig, Trüffel, Öl

Aber keine Angst, für Boboalarm wäre es echt zu früh, der Frühstückslokalindex weist einen extrem geringen Wert aus. Überhaupt gibt es wenig Kulinarisch-Gastronomisches, wo man frohen Herzens einkehren möchte, Kaiser Nudeln, ein extradiversifiziertes Kebablokal mit Sushi, Nudeln, Reis, Schnitzel und Börek beherrscht weite Teile des Grätzels.

Im SCI, einem Geschäft für Kaffeemaschinenservice, bekommt man immerhin auch selbige zu kaufen, darunter auch ein paar rare Haushaltssiebträgergeräte wie Cimbali oder Faema mit Federspannung.

Auch nicht uninteressant: Der Bienenhof, ehemals "Imkerei Bedarf


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