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Politik | aus FALTER 03/12 vom 18.01.2012

Korruption in Kärnten Der Kärntner ÖVP-Chef Josef Martinz ist das erste Opfer der Affäre Birnbacher. Martinz soll angeklagt werden, weil er seinem Steuerberater für ein schmales Gutachten zwölf Millionen Euro zuschanzte. Sechs Millionen wurden an "Birni“ bezahlt. Die Justiz stellte das Verfahren ein. Die Wiener Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelte etwas genauer und soll dem Vernehmen nach Anklage erheben. Martinz ist neben Uwe Scheuch der zweite Spitzenpolitiker, dem eine langjährige Haftstrafe droht. Scheuch wurde wegen Bestechung zu sechs Monaten Haft (nicht rechtskräftig) verurteilt, weigert sich aber, seinen Posten als stellvertretender Landeshauptmann aufzugeben (siehe Hero der Woche).

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Teilnehmer verzeichnete die Initiative "Occupy Stephansplatz“ am Sonntag. Als Redner fungierte der Kabarettist Roland Düringer, der nun doch kein Wut-, sondern ein Mutbürger sein will.

Eine Mordverdächtige als Mutter Darf eine des Doppelmordes verdächtige Frau ihren Säugling nach der Geburt zu sich nehmen? Der Fall Estebaliz C. beschäftigte vergangene Woche die Justiz. Die als "Eislady“ bezeichnete Frau gebar ein Kind, das man ihr sofort nach der Geburt wegnahm. "Zum Kindeswohl“, wie Experten versichern. Die Mutter sei einer besonders grausamen Tat verdächtig und erwarte eine lange Haftstrafe. Das Baby solle deshalb keine innige Beziehung zu seiner Mutter aufbauen. Das Sorgerecht für das Kind soll der Vater erhalten.


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