Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Am Hundsturm: Das Schloss ist weg, der Keller blieb


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 03/12 vom 18.01.2012

Das Grätzel rund um den Hundsturm, wo einmal ein Schloss stand und sich sogar wirklich ein "Rüdenhaus“ befand, wie Wikipedia verrät, gilt ja ein bisschen als die Gentrifizierungsreserve in mittelbarer Naschmarkt-Nähe. Tatsächlich wurden hier ein paar Häuser, die bis vor kurzem noch ordentlich abgefackt waren, renoviert und auch schon neue gebaut. Der einzige Beweis für beislmäßige Urbanität, die Contemporary Bar der Architekten Lichtblau Wagner, machte unlängst zu, was aber wohl weniger an der Location lag als am vielleicht etwas radikalen Konzept.

Charly gibt uns Eis

Das, was es noch oder schon gibt, präsentiert sich als lustige, etwas eigenwillige Mischung mit reichlich Entwicklungspotenzial: Am Platz selbst findet man überraschend wenig gastronomisch-kulinarisches Angebot, einzig die seit Juni hier existierende Bäckerei Hafner, eine Filiale des Stammgeschäfts in der Gumpendorfer Straße, garantiert Versorgung. Das Standardsortiment ist okay, die Muffins und Kuchen machen

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