Theater  Kritik

Es gibt keinen Portier auf Hawaii

Lexikon | Sara Schausberger | aus FALTER 03/12 vom 18.01.2012

Es ist ein bisschen wie in einem amerikanischen Independentfilm. Es gibt Vor- und Abspann und lauter hübsche Details wie aus Melanzani geschnitzte Pinguine, Farbe wechselnde Lampions oder charmante Lieder auf der Ukulele. Etwas Hawaii kann nie schaden, auch nicht im strikt geregelten Alltag des Portiers, von dem Dea Lohers "Samurai/ Futuresong“ erzählt. Der Pförtner, parallel gespielt von Florian Tröbinger und Katrin Schurich, erfindet einen Überfall auf sich selbst, um einen fatalen Fehler zu vertuschen: Er hat verschlafen. Ein kleines Drama über prekäre Arbeitsverhältnisse nimmt seinen Lauf. Die Inszenierung von Sandra Schüddekopf bleibt aber ein Potpourri an netten Ideen und ästhetischem Schnickschnack. Aloha!

Theater Drachengasse, Bar&Co, Fr, Sa 20.00


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