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Joy Divsion, gut gelaunt auf Strandurlaub

Lexikon | aus FALTER 03/12 vom 18.01.2012

Es ist immer wieder seltsam, wenn man Ian Curtis bei einer jungen Gitarrenband singen hört. Schließlich sind bereits mehr als 30 Jahre vergangen, seit sich der Joy-Division-Frontmann erhängt hat. Aber immer wieder schlüpft sein Geist in die Stimmbänder junger Männer. Mal heißen ihre Bands Interpol, mal Editors, mal White Lies; mal kommen sie aus den USA, mal aus Großbritannien - immer aber lässt der Ian-Curtis-Faktor des Gesangs zusammenzucken. Auch in Finnland gibt es mit den French Films junge Menschen, die alte Platten von Joy Division und The Cure mögen. Dabei zeichnet sich dieser jüngste Eintrag der Reihe "Ian Curtis und die Folgen“ aber dadurch aus, dass die Musiker lieber Buntes als Schwarz tragen und ihre New-Wave-Spielart auch gerne einmal mit sonnigen Surf-Gitarren anreichern. Tristesse in der Gute-Laune-Version also. GS

Chelsea, So 21.30


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