Andreas Dorau singt im Brut

"Todesmelodien“: ein seltener und sehr gern gesehener Gast

Lexikon | aus FALTER 04/12 vom 25.01.2012

Er macht sich gerne rar. Dafür ist momentan viel los um Andreas Dorau. Im Vorjahr brachte der deutsche Popsänger ("Fred vom Jupiter“) mit "Todesmelodien“ ein neues Album heraus, demnächst werden seine Alben aus den frühen 80ern neu aufgelegt. Am 2.2. tritt der 48-Jährige erstmals seit langer Zeit wieder in Wien auf.

Falter: Warum legen Sie zwischen zwei Platten immer gar so lange Pausen ein?

Andreas Dorau: Ich würde es gerne schneller schaffen, aber es liegt daran, dass ich mit den Texten nicht vorankomme. Die Musik ist nicht das Problem, Instrumentalplatten könnte ich im Halbjahresrhythmus herausbringen.

Warum müssen Sie sich mit den Texten quälen?

Dorau: Ich quäle mich nicht. Aber ich kann mich auch nicht hinsetzen und sagen: Heute schreibe ich einen Text. Ich sammle Fragmente, die sich irgendwann zu Texten verdichten. Wenn ich genug Texte beisammen habe, wage ich an eine Platte zu denken.

Wie sind Sie auf den eigenwilligen Albumtitel "Todesmelodien“ gekommen?

Dorau: Der Hauptgrund,


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