Kim Ki-duks strapaziöse Selbstbefragung "Arirang“

Lexikon | aus FALTER 04/12 vom 25.01.2012

Zu Haus in Depressionen: Regisseur Kim

Seit eine Schauspielerin beim Dreh seines bisher letzten Films ("Dream“, 2008) beinahe ums Leben kam, hatte sich Kim Ki-duk, südkoreanischer Heros des internationalen Art-House-Kinos, völlig aus dem Filmgeschäft zurückgezogen. Seither wohnt er allein mit einer Katze in einer Gebirgshütte; und er schläft darin - wegen der Kälte - in einem Zelt. "Arirang“, das koreanische Wort für Selbsterkenntnis, ist der Titel dieses ersten Films seit drei Jahren, in dem Kim sich selbst befragt. Sehr viel, das muss leider gesagt werden, kommt dabei nicht heraus. Erlösung ist auch keine in Sicht, und so gönnt sich der Regisseur am Schluss einen kleinen Amoklauf (mit Augenzwinkern, versteht sich): Therapie gelungen, Film tot. MO

Ab Fr im Top-Kino (OmU)


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