Seinesgleichen geschieht Der Kommentar des Chefredakteurs

Nach Pelinka und Bischofshofen: was der ORF jetzt wirklich braucht

Falter & Meinung | Armin Thurnher | aus FALTER 04/12 vom 25.01.2012

Dem Nikolaus haben sie die Rute nicht bloß ins Fenster gestellt. Die ORF-Redakteure haben ihn mit allen lustvollen Begleitgeräuschen hinausgepeitscht und dabei noch ihren Generaldirektor so windelweich gehauen, dass der meint, nun seinen feuerroten Po als Nachweis der Stärkung des Unternehmens herzeigen zu müssen. Der ORF ist nicht zu retten, habe ich einmal geschrieben, außer durch seine Redakteure. Es gibt nur Gute beim Schwingen der Rute. Ist damit ein Anfang zur Rettung des ORF gemacht?

Ich erinnere mich an Zeiten, da ich mich - unberufen, zugegebenermaßen - mit anderen um die Rettung des ORF bemühte. Von einem bedeutenden ORF-Redakteur wurde mir damals beschieden, er könne ja nicht alles alleine machen, so blieb das Echo im ORF selbst schwach. Der einzige Effekt unserer Rettungsaktion war übrigens, dass wir Alexander Wrabetz den Job retteten (das hatten die meisten Retter nicht beabsichtigt). Was wurde diesmal gerettet?

Diesmal sah die Redaktion ihre Unabhängigkeit kollektiv


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