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Beim Smartphone geht der Trend zum Magermodell

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 04/12 vom 25.01.2012

Smartphones werden bekanntlich immer größer. Das ist gut für die Augen, schlecht für Hosen- und Jackentaschen. Was also tun? Wenn die Handys schon immer größer werden, dann sollten sie wenigstens zugleich dünner sein. Auf diese Strategie setzen die Entwickler von Motorola.

Das neue Razr (circa 450 Euro) hat einen 4,3-Zoll-Bildschirm und misst üppige 131 mal 70 Millimeter. Dabei ist es nur sieben Millimeter dünn. Noch nicht ganz so dünn wie eine Rasierklinge, aber es geht in die Richtung. Das Gehäuse besteht aus stabilem Kevlar, was man sonst nur von Outdoor-Handys kennt - wahrscheinlich, damit das superflache Teil nicht auseinanderbricht. Aus dem gleichen Grund hat man dem Display besonders robustes Gorillaglas verpasst. Wegen der Flachbauweise musste auch der Akku fest verbaut werden, die Sim-Karte schiebt man an der Seite ein. Ansonsten gibt es einen leidlich schnellen 1,2-Gigahertz-Prozessor und einen ebenfalls flotten Webbrowser. Trotz der geringen Tiefe hat man noch Micro-USB- und HDMI-Anschlüsse. Der Trend geht also auch bei Smartphones zum Magermodell. Aber gesund ist das nicht.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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