Winterwandertag zu Schubert

Reportage: Heinz Rögl | Feuilleton | aus FALTER 04/12 vom 25.01.2012

Die neue Theaterserie des Schauspielhauses ist Franz Schubert gewidmet. Ein Bericht von der ersten Folge

Franz Schubert kam 1797 im "Armeleutepferch“ in Lichtental auf die Welt, in der Wohnung eines Schullehrers. Und mit Schubert ist, nach Heimito von Doderer und Sigmund Freud, erneut ein berühmter Bewohner des neunten Bezirks Thema einer Schauspielhaus-Theaterserie.

Folge eins der theatralen Erkundungen führt das Publikum vom Schauspielhaus in der Porzellangasse per Fußmarsch zum Schubert-Geburtshaus in der Nußdorfer Straße. Flankiert von Laternenträgern passiert man bedeutende historische Orte wie das Palais Liechtenstein, einen Schubert-Brunnen, die Schubert-Kirche und die Himmelpfortstiege.

Sogar Decken und Schirme sind ausgegeben worden, der Regen war offensichtlich bestellt - schließlich war zu Schuberts Zeiten ja noch eine "kleine Eiszeit“. Das "Wandern“ eines Müllers übrigens war damals keine Lust, erfährt man - er musste wandern, um eine Beschäftigung zu finden.

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