Eis der Traum

Stadtleben | Bericht: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 04/12 vom 25.01.2012

Ich habe einen Eistraum: Auf dem Rathausplatz kommt die Stadt wieder ins Rutschen

Mit einer halben Million Besuchern im vergangenen Jahr ist der temporäre städtische Eislaufplatz vorm Wiener Rathaus ein echter Publikumsmagnet. Vergangene Woche ging der Eistraum in seine 17. Saison. Was einst anfing wie eine läppische Kopie von Schlittschuhattraktionen, wie es sie in New York oder so auch gibt, ist inzwischen ein riesiges Vergnügungsunternehmen.

Dabei heißt es jedes Jahr: noch schöner, noch größer und vor allem noch mehr Eis. 7200 Quadratmeter Kunsteis kühlen die Aggregate noch bis Anfang März herunter, fegen Maschinen alles schön glatt, blasen Föhns heiße Luft in 1200 Leihschlittschuhe (bis Größe 52!). Eine hübsche Idee setzt sich weiter durch: der sogenannte Traumpfad, eine gemütliche, kurvenreiche Strecke durch den Rathauspark, heuer einen Kilometer lang und ideal für Eisprinzessinnen und -prinzen, denen es zu doof ist, nur im Kreis herumzufahren.

Vielleicht ein Spürchen übertrieben und überhaupt ganz unurban ist die rustikale "Almhütte“, und, jawohl, Eisstockschießen gibt’s natürlich auch wieder. Bahnen muss man online reservieren. Schulkinder zahlen an Schultagen bis 16 Uhr übrigens nichts, wenn sie mit ihrer Klasse oder Hortgruppe kommen. Sonst kostet der Spaß sechs Euro (Kinder € 4,50).


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