Sushifoan!

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 04/12 vom 25.01.2012

Sagte wer, Sushi & Co seien gestrig und over? Das Mochi beweist: Sushi ist heiß

Tobi Müller aus Wien, aber am Arlberg aufgewachsen, und Eduard Dimant aus Israel lernten sich in Berlin kennen, wo sie in der Szene-Sushibar Shiro i Shiro arbeiteten. Dimant ging dann nach Korea, Müller nach München ins Do&Co-Restaurant bei BMW, Dimant überlegte ebenfalls zu Do&Co zu gehen, sie machten dann aber was anderes, nämlich ein eigenes, kleines Lokal. Und zwar in Wien.

Dazu muss man sagen: großartig! Denn erstens eröffneten sie ihr Mochi - das sind mit süßer Bohnenpaste gefüllte Reisteigküchlein - in einem der schönsten Straßenzüge dieser Stadt, der außerdem gerade dabei ist aufzuwachen, dem ersten Stück Praterstraße nämlich. Zweitens machten sie ihr Lokal im schönsten Haus dieses Straßenzugs. Und, drittens, engagierten sie - nachdem sie realisiert hatten, dass es ohne Design vielleicht doch nicht so ganz geht - zwecks Gestaltung ein ganz junges Architektenteam Kohlmayr Lutter Knapp,


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