Die Konten

Politik | Bericht: Florian Klenk | aus FALTER 05/12 vom 01.02.2012

Die Kriminalpolizei hat die Konten von Karl-Heinz Grasser analysiert. Die Angaben zur Herkunft seines Vermögens seien "widerlegt“. Es wird langsam eng für den Ex-Finanzminister

Hat sich Karl-Heinz Grasser bei Privatisierungsgeschäften bestechen lassen? Haben ihm seine Freunde und Berater Walter Meischberger und Ernst Plech Teile von verbotenen Provisionen zukommen lassen? Grasser bestreitet dies. Er sei "supersauber“.

Um die Vorwürfe zu klären, hat die Staatsanwaltschaft kürzlich Grassers Konten geöffnet, die Unterlagen seiner Treuhandfirmen auf den Kopf gestellt, ein paar Meinl-Banker verhört und den Ex-Finanzminister in stundenlangen Einvernahmen zur Rede gestellt.

Dann fassten die Wirtschaftspolizisten ihre Ergebnisse zusammen. Diese Polizeidossiers wurden dem Falter zugespielt. Sie belasten den Ex-Finanzminister schwer. "Magister Grasser“, so fasst das Bundeskriminalamt zusammen, "konnte die Widersprüche nicht aufklären. Seine Aussagen sind großteils realitätsfremd und


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige