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Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 05/12 vom 01.02.2012

IT-Kolumne

Neulich schrieb Kurier.at: "Stress durch Computer-Absturz bewiesen. Linzer Forscher zeigen die Gefahren von Techno-Stress auf.“ Für diese Erkenntnis bräuchte es nicht unbedingt Linzer Forscher. Noch schlimmer als kaputte Geräte sind nur die Service-Hotlines, die man dann anruft.

Unzählige Stunden unseres Lebens verschwenden wir in Warteschleifen. Zuerst wollen einem die Mitarbeiter nicht glauben, dass das Gerät kaputt ist, und kommen mit Fragen wie: "Haben Sie das Modem schon aus- und eingeschaltet?“ Wenn der magische Ausschaltknopf nicht hilft, ist der Gesprächspartner meist überfordert und sagt: "Ich verbinde Sie zur Technik.“ Spätestens dann fliegt man aus der Leitung. Ich bin mir sicher: Wenn ich mit 45 einen Herzinfarkt bekomme, bin ich gerade mitten in einer Warteschleife. Und das Tonband wird sagen: "Bitte rufen Sie später wieder an. Wegen zahlreicher Kundenanfragen können wir Ihren Anruf derzeit nicht entgegennehmen.“


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