"Es fällt mir schwer, einen Sinn in etwas zu sehen, das mir leichtfällt“

Feuilleton | Interview: Gerhard Stöger | aus FALTER 05/12 vom 01.02.2012

Anja Plaschg alias Soap&Skin über kreischende Fans, spröde Rocklegenden, die österreichische Mentalität und ihr neues Album "Narrow“

Anja Plaschg ist ganz in Schwarz gekleidet. Damit enden die Gemeinsamkeiten zur ersten Begegnung mit der österreichischen Ausnahmemusikerin aber, glücklicherweise. Kurz vor Erscheinen ihres Debüts "Lovetune for Vacuum“ hatte Plaschg, die als Soap&Skin bereits im Teenageralter europaweit für Furore sorgte, dem Falter Anfang 2009 ein beklemmendes Interview gegeben.

Viele Sätze blieben damals unvollendet, viele Fragen offen. Dass das Wiener Hotel, in dem dieses Interview stattfand, den Namen "Kummer“ trug, passte ebenso gut ins Bild wie die Tatsache, dass Soap&Skin sich weder fotografieren lassen noch den Abdruck des Gesprächs in Interviewform genehmigen wollte.

Drei Jahre später wirkt die Musikerin wie ausgewechselt. Sie lädt den Falter in ihre Wohnung am Stadtrand, in der sich auch ihr Aufnahmestudio befindet, und gibt ein ebenso offenes wie


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