"How do you like me now?“

Feuilleton | Musikkritik: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 05/12 vom 01.02.2012

Vom Pop-Hype zum Bauchfleck: das fade erste Album von Lana del Rey

Ein Auftritt in der traditionsreichen TV-Comedysendung "Saturday Night Live“ gilt für US-Musiker immer noch als Ritterschlag. Am 14. Jänner war Lana del Rey dort zu Gast. Sie hatte ihre große Chance, die Herzen der Amerikaner zu erobern, und sie hat sie versemmelt. Eine so wackelige Gesangsdarbietung, wie die 25-Jährige sie bot, verzeiht der Amerikaner nie.

Mit Weltruhm schaut es für die Sängerin, die sich vor zwei Jahren von Elizabeth "Lizzy“ Grant in die Pseudo-Hollywood-Diva Lana del Rey verwandelte, nun schlecht aus. Harte Zeiten für Lana, bei der am Anfang alles mühelos auf Schiene lief, nachdem im vergangenen Frühsommer ihr Übersong "Video Games“ auf Youtube seine Premiere feierte und der Hype losbrach. Del Reys Image und die in ihren Songs beschworenen Bilder von Mädchen in roten Kleidern, bösen Buben und einem nostalgisch gefärbten Ideal von Showbusiness-Glamour kamen in Europa jedoch gleich besser


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