Ein Mammut im Mausmuseum

Feuilleton | Analyse: Matthias Dusini | aus FALTER 05/12 vom 01.02.2012

Pop-Art-Künstler Claes Oldenburg in Wien: Wie kam das kleine Mumok zu so einer großen Ausstellung?

Das neue Jahr begann für den Kurator Achim Hochdörfer mit einem Sonnenstrahl. Das US-amerikanische Kunstmagazin Artforum platzierte ein Werk des Künstlers Claes Oldenburg auf der Titelseite, als Vorschau auf die von Hochdörfer kuratierte Oldenburg-Retrospektive im Museum moderner Kunst Wien (Mumok).

Damit ist Oldenburg in Wien - oder auf einer der weiteren Stationen der Schau - für die internationale Kunstkarawane ein Fixpunkt im Jahresprogramm. Die vom Mumok konzipierte Großausstellung (siehe auch Infokasten), die mehr als eine Million Euro kostet, wird ans Kölner Ludwig Museum, an das Guggenheim Museum im spanischen Bilbao, das Museum of Modern Art New York (Moma) und das Walker Art Center in Minneapolis weiterwandern. Wie kam das Wiener Museum zu so einem Coup?

Das Mumok verfügt mit Oldenburgs "Mouse Museum“ über ein zentrales Werk der Pop-Art. Mitte der 60er-Jahre stellte Oldenburg,


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