7 Sachen die Sie über die WASTE WATCHER eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 05/12 vom 01.02.2012

Die mit dem Sackerl fürs Gackerl?

Genau die! Ihre Schwerpunkte sind Sperrmüll, Hundekot und Einkaufs-wagen.

Seit wann gibt es die eigentlich?

Diese Woche werden sie vier Jahre alt. Laut Rathauskorrespondenz fahren sie auch hohe Beliebtheitswerte ein: 87 Prozent der Bevölkerung unterstützen die Arbeit der Waste Watcher.

Sie unterstützen die Arbeit - indem sie mehr Mist machen?

Glaubt man dem Rathaus, sind seit der Einführung der Waste Watcher 2008 mehr als 15 Prozent weniger Sperrmüll und 37 Prozent weniger umherstehender Einkaufswagerln zu verzeichnen.

Was für ein Trauerspiel! Klingt doch ziemlich versaut!

Schon, immerhin sollen aber nur noch die Hälfte von auf Grünflächen abgestellter Kühlgeräte eingesammelt worden seien. Dazu wandern täglich mehr als 47.200 mit Gackerln gefüllte Sackerln in den Mist.

Tatsache?

Ja doch! Und die "Host an Tschick“-Kampagne soll auch mächtig eingefahren sein, heißt es. Nicht nur, dass sie den jugendlichen Zugang zur Muttersprache verbessert - lesen bildet ja bekanntlich. Es sind auch tausende neue Aschenbecher montiert worden.

Unglaubliche Szenen! Und wie viele Waste Watcher gibt es?

Im vergangenen Jahr gab es schon 50 Hauptberufliche - in Uniform und in zivil.

Dürfen die auch strafen?

Sowieso. Organstrafen von 36 Euro kann so ein Müllsheriff austeilen. In schweren Fällen sogar Anzeigen mit Strafen bis zu 1000 Euro.


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