Neu im Kino

Kein Wunderkind namens Tate: "Submarine“

Lexikon | aus FALTER 06/12 vom 08.02.2012

Oliver Tate, 15, ist kein Wunderkind, sondern ein ganz normaler Teenager. Na, ja, gut, was heißt schon normal? "Ich wünschte, das Leben wäre mehr wie eine amerikanische Seifenoper“, teilt uns Oliver, der am liebsten von seinem eigenen Begräbnis träumt, aus dem Off mit, "denn wenn es zu dramatisch wird, kann man abblenden und später weitererzählen.“ Der britische Comedian Richard Ayoade schlägt in seinem Debütfilm "Submarine“ einen ganz eigenen Ton an, um von den ständigen Überforderungen der Pubertät zu erzählen. Zunächst gerät Oliver an Jordana, seine reichlich ausgefuchste Klassenkollegin, dann muss er die Ehe seiner depressiven Eltern retten. Wirklich subtil ist das nicht, Gott sei Dank, sondern fast durchwegs sehr, sehr komisch. mo

Ab Fr in den Kinos (OmU im Top)


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