200 Millionen: Die CA-Immo klagt Karl-Heinz Grasser

Politik | Bericht: Florian Klenk | aus FALTER 06/12 vom 08.02.2012

Nicht nur die Kripo bringt KHG in Nöte. Nun fordert jene Bank, die im Buwog-Deal ausgetrickst worden sein soll, Schadenersatz

Karl-Heinz Grasser nennt es "Hetzjagd“, sein Anwalt spricht von "heißer Luft“. Die Kripo aber vermutet, dass KHG über drei Auslandskonten Schmiergelder in Millionenhöhe bezogen haben könnte. Ein Teil davon sollen jene 500.000 Euro sein, die ihm seine Schwiegermutter geborgt haben soll, "um mein Veranlagungsgeschick zu testen“, wie KHG den Ermittlern erzählte. Seine Schwiegermama könne dies bestätigen.

Aber Marina Giori-Lhota verweigert die Aussage im Strafverfahren. Und gegenüber der Finanz gab sie an, von all den ihr angeblich zuzuordnenden Treuhandkonten nichts zu wissen, wie Profil berichtete. Grassers Angaben, so fasst die Justiz zusammen, seien damit "widerlegt“.

Auch die Finanz wird wieder aktiv. Sie wittert nun erneut Steuerhinterziehung. Denn auf jenem Treuhandkonto, von dem die Schwiegermutter nichts wissen will, hatte Grasser Aktiengewinne


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