Wie gedruckt

Medien | Nina Horaczek | aus FALTER 06/12 vom 08.02.2012

Pressekolumne

Das Monatsmagazin Datum übt sich in seiner Jänner-Ausgabe in vorauseilendem Gehorsam. Mehr als eineinhalb Jahre bevor regulär wieder gewählt werden muss, schreibt Presse-Innenpolitikchef Rainer Nowak dort eine "nahe Utopie“ über ein Österreich, das von einem Bundeskanzler Heinz-Christian Strache regiert wird. "Führerbunker Passage“ nennt sich das Ganze und der Titel ist das Beste, was der Text zu bieten hat. Da wird der Burschenschafter Martin Graf von Bundespräsident Heinz Fischer als Minister abgelehnt, Strache wiederum verhindert den Kärntner Blauen Kurt Scheuch als Landwirtschaftsminister, dafür wird FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl Sozialminister.

Wer braucht solche seitenlangen Fantasien über einen Kanzler Strache? Oder passiert jetzt dasselbe wie einst beim früheren FP-Chef Jörg Haider? Den haben die Haider-Macher in den Medien regelmäßig vorab zum Kanzler gekürt. Jetzt sind eben die Strache-Macher unterwegs.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige