Technik  Dinge, die uns brauchen

Freisprecher: Legal und doch sexy im Auto telefonieren

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 06/12 vom 08.02.2012

Telefonieren im Auto macht Spaß. Allen Gesetzen zum Trotz: Was gibt es Schöneres als schmutzigen Handytalk während eines Überholvorgangs? Ja und nein, werden Sie sagen. Natürlich, die Verkehrssicherheit, blöde Sache. Festverbaute Freisprecheinrichtungen sind bekanntlich schweineteuer und ein bisschen unsexy.

Zum Glück gibt es jetzt Bluetooth-Kits. Man klemmt das Funkkästchen einfach an die Sonnenblende, die optimale Position fürs Mikrofon. Da ist zum Beispiel die "Bury CV 9040 Plus“ (169 Euro) mit Touchscreen und Sprachsteuerung. Das Modell "Jabra Freeway“ (119 Euro) punktet mit guter Sprachqualität dank Zweiweglautsprecher, das flache Gehäuse stört im Fahrzeug kaum. Extravaganter ist die "Seecode Wheel V3 Business“ (149 Euro): Sie klemmt man einfach an den Lenkradkranz, muss bei der Bedienung die Hände also nicht vom Lenkrad nehmen. Noch ungewöhnlicher: Das Modell "Vossor Business“ von Seecode (149 Euro), ein Innenspiegel mit eingebauter Freisprecheinrichtung.

Der Nachteil der Bluetooth-Kits: Da sie nicht am bordeigenen Stromnetz hängen, muss der Akku immer wieder aufgeladen werden. Das nervt. Aber wenn der Akku ausfällt, kann man ja noch mit dem Handy weitertelefonieren. Der Vorteil: Damit können Sie auch gleich E-Mails schreiben.


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