Good Old Hollywood Is Dying

Feuilleton | Bericht: Matthias Dusini | aus FALTER 06/12 vom 08.02.2012

Künstler wehren sich mit Filmbossen und rechten Politikern gegen das Plündern von Musik, Filmen und Büchern im Internet

Die Befürworter und Gegner einer stärkeren Regulierung des Internet bringen ihre Truppen in Stellung. Künstler verbünden sich mit Mediengiganten, Netzpiraten mit Konzernen. Der Schutz von Privateigentum gerät in Konflikt mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung.

Die erste Schlacht wurde am 18. Jänner geschlagen. Da schaltete die englischsprachige Ausgabe des Internetlexikons Wikipedia ihren Dienst ab, riefen tausende US-Bürger bei den Volksvertretern in Washington an, unterzeichneten Millionen von Netzbenutzern eine Petition. Und alle fluchten über "Sopa“ und "Pipa“.

Zielscheibe der Proteste am Blackout Day waren zwei US-amerikanische Gesetzesentwürfe: Der Stop Online Piracy Act (Sopa) und der Protect IP Act (Pipa) sollen die Wirtschaftsinteressen amerikanischer Copyrightinhaber schützen.

Die Filmindustrie beklagt, dass sie jährlich Milliarden Dollar durch


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