7 Sachen die Sie übers Natureislaufen unbedingt wissen müssen

Stadtleben | aus FALTER 06/12 vom 08.02.2012

Wenn es lange kalt ist, friert die Alte Donau zu. Darf man aufs Eis?

Darf man nicht. Zumindest nicht offiziell, da gehen die Behörden auf Nummer sicher. Und raten vom Eislaufen auf Wiener Naturgewässern "grundsätzlich ab“.

Und was sagt der Falter?

Wir gehen natürlich auch auf Nummer sicher und raten ebenfalls ab. Wer Eislaufen will, soll das auf Kunsteisbahnen tun, davon gibt es in Wien (Rathausplatz!) schließlich einige.

Och, was ist denn da so gefährlich?

Zum Beispiel ist die Alte Donau zwar ein "stehendes Gewässer“, trotzdem fließt frisches, wärmeres Grundwasser zu. Wo das der Fall ist, ist die Eisdecke recht dünn.

Gilt das auch für die Neue Donau?

Da erst recht. In der Nähe von eisfreien Stellen bei Brücken ist die Situation besonders heikel.

Wie tief ist denn das Wasser unterm Eis?

Die Alte Donau ist bis zu vier, die Neue Donau bis zu acht Meter tief.

Was tun, wenn man trotzdem unvernünftig war, aufs Natureis gegangen ist und plötzlich einbricht?

Schnell handeln - das gilt auch für Helfer! Im eiskalten Wasser ist man nämlich nur kurze Zeit bewegungsfähig und kann sich nicht lange an der Wasseroberfläche halten. Das Rote Kreuz sagt: Panik vermeiden, Kräfte bündeln und raus aus dem Wasser - Arme zuerst, gleichmäßig und ruhig den Körper rausziehen. Rettung soll vom Ufer aus erfolgen; mit Brettern oder Leitern

Wenn man draußen ist?

Nicht aufstehen, sondern Körperfläche aufs dünne Eis verteilen und vorsichtig ans Ufer robben.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige