Austria-Trainer Ivica Vastic: originelle Wahl, leise Hoffnung  Sportkolumne

Der Mann, der nicht träumt

Stadtleben | Reportage: Johann Skocek | aus FALTER 06/12 vom 08.02.2012

Ich gehe mit offenen Armen in die Zukunft.“ Ivica Vastic (42), der neue Trainer der Wiener Austria, ist neun Tage entfernt von seinem Debüt. Das Heimspiel gegen den SV Ried unter Trainer Paul Gludovatz wird für ihn der erste Liebestest mit den strengen Austria-Fan-Zezn.

Fußball-Bundesliga! Hat Vastic ein System im Kopf? Du hörst ihn durch das Smartphone schmunzeln. "Ich lege mich jetzt nicht fest“, sagt er, "wir werden aus einer sicheren Abwehr heraus spielen und schauen, was die anderen machen.“

Die Austria hat im Herbst eine katastrophale Saison abgeliefert, sie liegt auf dem vierten Platz (28 Punkte), vier Punkte hinter Rapid und Ried. Die Salzburger, die über den Winter bloß einen Brasilianer (Cristiano da Silva) und einen Spanier (Jonathan Soriano) gekauft haben, liegen zwei Punkte und 40 Millionen Euro vor der Austria. In neun Spielen hat die Austria nur einmal gewonnen, dennoch ist nichts verloren. Vastics Vorgänger, Austrias Trainer Karl Daxbacher, musste trotzdem (Austria-Funktionärs-Zezn)


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