Die Bücher des Gärtners


Gartenkolumne: Julia Kospach
Stadtleben | aus FALTER 06/12 vom 08.02.2012

Sesselgärtner, aufgepasst: Hier kommen die neuen, schönen Gartenbücher

Da hat einer, nämlich Jakob Augstein, ein wahres Wort gesprochen: "Januar und Februar sind kalte Herrscher. Sie sind die Probe des Gärtners, sie testen seine innere Stärke.“ Wenn also, wie jetzt, im Garten nichts, rein gar nichts zu tun ist, verlegt man sich am besten auf das, was die Engländer armchair gardening nennen - und liest Gartenbücher. Zur Erbauung. Zur Belehrung. Zur Anregung der gartengestalterischen Fantasie.

Da kann man gleich mit dem eingangs erwähnten Jakob Augstein beginnen. Der deutsche Journalist und Verleger der Wochenzeitung Der Freitag ist auch ein passionierter Gärtner. Sein Buch heißt "Die Tage des Gärtners“ (Hanser, 256 S., € 23,30), was an den tschechischen Klassiker "Das Jahr des Gärtners“ von Karel Capek erinnert und mit diesem den verspielten Ton und die Selbstironie des hauptberuflich kulturschaffenden Gartendilettanten gemeinsam hat.

Es ist ein schönes Buch, in dem Augstein

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