Pinsel statt Spraydose

Steiermark | Porträt: Tiz Schaffer | aus FALTER 06/12 vom 08.02.2012

Früher war Josef Wurm ein Graffitikünstler, heute ist er ein vielversprechender Maler

Als Josef Wurm mit der Malerei begonnen hat - das ist gar nicht so lange her, vor rund vier Jahren -, signierte er seine Bilder noch mit "Josef Karl Wurm“. Das hatte folgenden Grund: Er wollte sich mit der Angabe seines zweiten Vornamens von seinem bekannten Namensvetter Erwin Wurm abgrenzen. Heute pfeift er drauf, ist davon überzeugt, dass seine Bilder stark genug sind und den "Karl“ nicht mehr brauchen. Und in der Tat ist aus dem ehemaligen Sprayer innerhalb kurzer Zeit einer der interessantesten Grazer Maler seiner Generation geworden.

Der ausgebildete Grafiker konnte sich in den letzten Jahren schon als Mitbetreiber des Grazer Gestaltungsunternehmens Permanent-Unit einen Namen machen. Die Kreativagentur bewegt sich an der Schnittstelle von Grafikdesign und Street-Art. Allerdings hat Wurm irgendwann bemerkt, dass er da nicht mehr so richtig reinpasst, vor zwei Jahren hat der 27-Jährige die Firma


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