Die Kunst des Augenblicks:

Lexikon | aus FALTER 07/12 vom 15.02.2012

Wie sich die Impressionisten Kohle und Kreide aneigneten

Das mit leichtem Pinsel gemalte Aquarell "Blumenstück mit Schwertlilie, Goldregen und Geranie“ (1880) gehört zu den Prunkstücken der grafischen Sammlung Albertina. Es ist nun mit anderen Werken in der Ausstellung "Impressionismus - Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen“ in der Albertina zu sehen, in der die Arbeiten auf Papier der französischen Moderne gewürdigt werden.

Zahlreiche Leihgaben führen den Nachweis, dass die für den Impressionismus typische skizzenhafte Schnelligkeit und der Verzicht auf tiefenräumliche Perspektiven sich dort am deutlichsten zeigen, wo die Künstler zu Kohle und Pastellfarben griffen.

Claude Monet bevorzugte die weiche, pulverige Konsistenz der Pastellkreide. Durch reich modulierte Farbabstufungen und subtil verriebene Farbfelder konnte er eine große, atmosphärische Stimmung erzielen.

Eine Werkgruppe veranschaulicht die Kreidetechnik des Postimpressionisten Georges Seurat. Der schwarze Kreidestift

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