Von der Meerjungfrau zur Waldhütte

Lexikon | aus FALTER 07/12 vom 15.02.2012

Mythologische Figuren, die in der Literaturgeschichte über einen Fixplatz verfügen, haben es Ingeborg Horn angetan. In "Logbücher einer Meerjungfrau. Prosa“ (2002) griff sie den Undine-Mythos auf. In ihrem jüngsten, 2011 erschienenen Buch "Zwei Stimmen. Prosa“ widmet sie sich der in einer Waldhütte auf die Rückkehr Peer Gynts wartenden Solveig. Sie wagt, das Existenzielle zu berühren, und kommt immer wieder auf die Natur und auf die Liebe zu sprechen. 1958 in Hamburg geboren, lebt die Autorin seit 1980 in den Bergen über dem Grundlsee. Neben eigenen Texten hat sie auch eine Teilübersetzung von James Joyces "Finnegans Wake“ publiziert. Ihre Schriftstellerkollegin Andrea Winkler porträtiert sie. sf

Alte Schmiede, Do 19.00


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