Kolumne  

Dank an die Tea Party: Obamas größte Hilfe im US-Wahlkampf

Außenpolitik

Falter & Meinung | Franz Kössler | aus FALTER 07/12 vom 15.02.2012

Der amerikanischen Tea Party gebührt Dank und Anerkennung. Sie führt gerade vor, wie eine relativ kleine, gut organisierte Gruppe reaktionärer Wutbürger die republikanische Partei in eine langwierige, sinnentleerte Auseinandersetzung ziehen und so weit an den rechten Rand drängen kann, dass sie für gemäßigt konservative Wähler nicht mehr wählbar ist. Barack Obama, der als Präsident viele Erwartungen seiner linken Basis enttäuscht und dennoch die Zustimmung der konservativen Mitte nicht errungen hat, kann bei den Wahlen am 6. November davon profitieren.

Bei seiner Rede vor der "Conservative Political Action Conference“, einer einflussreichen Versammlung der Rechten, hat Mitt Romney vergangenen Freitag in 26 Minuten ganze 25 Mal das Wort "konservativ“ gebraucht. Romney ist der Kandidat der Republikaner mit den meisten Aussichten, gegen Obama anzutreten. Zuerst aber muss er die Tea-Party-Aktivisten und die religiöse Rechte davon überzeugen, dass er ein echter Konservativer


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