"Ziel war einzig und allein der Geldtransfer“

Politik | Bericht: Wolfgang Zwander | aus FALTER 07/12 vom 15.02.2012

Der Lobbyist Peter Hochegger will der SPÖ 20.000 Euro gegeben haben, die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Geldwäscherei

Peter Hochegger, Lobbyist und mutmaßlicher Schwarzgeld-Hermes der schwarz-blau-orangen Wenderegierung, droht für die Wiener SPÖ zu einem juristischen Problem zu werden. Laut Dokumenten, die dem Falter vorliegen, hat die Staatsanwaltschaft Wien ein Strafverfahren gegen Christian Pöttler, den Chef des SPÖ-eigenen Echo Medienhauses, gegen Ali Rahimi, Netzwerker und Teppichhändler, und gegen das Echo Medienhaus eingeleitet.

Die Causa könnte Einblick bieten, wie die mächtige rote Wiener Stadtpartei im Hinterzimmer ihre Beziehungen zu potenziellen Spendern im staatsnahen Bereich knüpft. Am 27. November 2006 hat Peter Hocheggers Firma Valora einen Betrag von 20.000 Euro an das Echo Medienhaus überwiesen. Das Wochenmagazin News berichtete bereits im vergangenen Oktober über diesen Transfer, beurteilte die Zahlung aber als "strafrechtlich irrelevant“. Pöttler sagte


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