Technik  

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vasek | aus FALTER 07/12 vom 15.02.2012

Hilfe! Wo bin ich? Und hol mich hier raus, Handy!

Fremde Städte haben ihre Tücken. Man flaniert irgendwo durchs Gassengewirr, und schon hat man sich verlaufen. Für solche Fälle gibt es Stadtpläne, werden Sie jetzt sagen. Das ist wahr. Aber die einschlägigen Printprodukte sind doch ziemlich unpraktisch. Wer will schon mit einem Packen bedruckten Papiers durch die Metropolen der Welt wandeln? Und das Auto-Navi will man doch auch nicht mit sich herumschleppen, ganz abgesehen davon, dass einen das schnell mal durch einen Tunnel lotsen kann.

Also bleiben nur Fußgänger-Apps fürs Smartphone, wie zum Beispiel Google Maps. An dieser Stelle könnte man diese Kolumne im Grunde schon wieder beenden. Denn bis jetzt gibt es für orientierungslose Fußgänger einfach nichts Besseres - und vor allem nichts Billigeres, die App ist nämlich gratis. Ganz flüssig lassen sich damit die Karten groß und klein zoomen und herumscrollen, und es gibt sogar einen eigenen 3-D-Modus. Auch ganz ordentlich funktioniert Komoot Outdoor auf der Basis von Open Street Map. Der Falk Map Viewer plus DACH bietet sogar Onboardkarten, man muss also nicht ständig Netzzugang haben. Zusammenfalten kann man die App allerdings nicht.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige