"Es war angenehmer ohne Internet“

Feuilleton | Interview: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 07/12 vom 15.02.2012

Der US-amerikanische Intellektuelle Mark Greif hat eine Kritik des Hipsters verfasst, ist der Occupy-Bewegung beigetreten und hat als Thirtysomething begonnen, rappen zu lernen

Ein bisschen baff ist Mark Greif schon über die Vielzahl an Anfragen, die während seiner Promotiontour für sein soeben erschienenes Buch "Hipster“ auf ihn einprasselten. Der in New York lebende Literaturwissenschaftler, Essayist und Herausgeber des Kulturmagazins n+1 ist gerade mal Mitte 30 und soll jetzt den Medien die Welt erklären. Andererseits hatte er mit seinem Buch ja auch "eine transatlantische Diskussion“ anzetteln wollen. Also machte sich auch der Falter auf nach München, um dort mit dem momentan angesagtesten Hirn-Hipster ein Gespräch zu führen.

Falter: Sie waren gerade eine Woche lang in Deutschland unterwegs und saßen ständig auf Podien oder wurden interviewt. Eine Zeitung nannte Sie "New Yorks coolsten Jung-Intellektuellen“, eine andere "einen der intellektuellen Köpfe der USA“.

Mark


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