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Kultur kurz

Feuilleton | aus FALTER 07/12 vom 15.02.2012

Shortlist Leipziger Buchpreis

Der Preis der Leipziger Buchmesse, der am 15. März vergeben wird, geht auch heuer mit Sicherheit an einen der rennomierten deutschen Verlage: In den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung sind je fünf Werke nominiert, lediglich eines davon ist im österreichischen Deuticke-Verlag erschienen, einer Tochter des Hanser-Verlags. Mit vier Nominierungen hat Rowohlt die Nase vorn, und der Ungarin Christina Viragh wäre der Preis auch zu gönnen: Ihre Übersetzung von Péter Nádas’ "Parallelgeschichten“ kommt auf über 1700 Seiten - das sind noch 600 Seiten mehr als Nikolaus Stingls Übersetzung von William H. Gass’ "Der Tunnel“, die ebenfalls bei Rowohlt erschienen ist. In der Belletristik treten die Romane von Anna Katharina Hahn, Jens Sparschuh, Sherko Fatah, Thomas von Steinaecker und Wolfgang Herrndorf gegeneinander an. Fatah stand 2008 für "Das dunkle Schiff“ bereits auf der Shortlist sowohl des Leipziger als auch des Deutschen


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