Absoluter Siedepunkt: die letzten Bälle der Saison

Stadtleben | aus FALTER 07/12 vom 15.02.2012

 Der Wiener Opernball wird gemeinhin als "Höhepunkt der Ballsaison“ bezeichnet. Was die internationale Wahrnehmung des Ereignisses betrifft, mag das ja auch angehen. Aber die Ballsaison ist erst am Aschermittwoch zu Ende. Und davor wartet noch eine Reihe an Höhepunkten auf das Publikum.

Zeitgleich mit dem Opernball findet am 16. Februar im Palais Auersperg der Rosenball statt, die queere, viele meinen auch "schrille“ Variante des Staatsballs. Tags drauf in der Hofburg, dem beliebtesten Austragungsort des Wiener Ballmarathons, der klassische Ball der Wiener Wirtschaft.

Wichtig und sogar sinnstiftend ist der Flüchtlingsball. Die Veranstaltung zugunsten des Wiener Integrationshauses findet zum 18. Mal statt, und zwar am 17. Februar im Rathaus, die Karten kosten im Vorverkauf 45 Euro. Wer sich oder seine Begleitung in Bonbons aufwiegen lassen will, geht zum Bonbonball am 17. Februar im Wiener Konzerthaus und lässt sich zur "Miss Bonbon“ machen. Am 18. Februar trifft sich dann wieder in der Hofburg die Juristerei zum Juristenball.

Fixes Glanz- und traditionelles Schlusslicht der Saison ist das Elmayer-Kränzchen (21.2., Hofburg): Der Besitzer der gleichnamigen Tanzschule wirbt gerade parallel für den Ball und fürs Mülltrennen.


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